
]HUB:itat[ Selbstverständnis ]
Mit einem klaren Fokus auf die Sustainable Development Goals (SDGs) macht sich ]HUB:itat[ zur Mission, jungen Menschen, den Entscheidungstragenden von Morgen, eine Plattform zu bieten. Auf die oben verknüpften Ziele kann die Initiative in besonderer Weise Einfluss nehmen.
Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass der Mensch von Natur aus ein soziales und kooperatives Wesen ist, welches sich selbst und seine Umwelt durch sinnliche Erfahrungen erfährt und dadurch zu tieferen Erkenntnissen gelangen kann.
Ästhetische Erfahrungen spielen dabei eine wichtige Rolle für die seelische und körperliche Gesundheit, wie Hugo Kükelhaus bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erkannte. Diese Erfahrungen sind insbesondere entscheidend für eine ganzheitliche, gesunde Entwicklung junger Menschen und die Entfaltung ihrer Potenziale. Neben den jungen Menschen selbst profitieren letztlich auch die Gesellschaften davon.
]HUB:itat[ versteht sich als lernende Organisation, die offen für neue Ideen und Impulse ist und kontinuierlich reflektiert und evaluiert, um sich weiterzuentwickeln.
Eine Kultur, die Fehler als Lernchance begreift, fördert hierbei die Entwicklung von Problemlösekompetenzen und selbstwirksamem Erleben wie auch ein freudvolles
Hineinwachsen in die Übernahme von Verantwortung für das Eigene wie auch das Gemeinsame.
Das pädagogische Selbstverständnis von ]HUB:itat[ ist davon geprägt, die jungen Menschen präsent und auf Augenhöhe in ihren Prozessen zu begleiten. Das bedeutet für uns, dass wir uns zur Verfügung stellen, wenn wir gebraucht werden und uns zurücknehmen, wenn wir nicht gebraucht werden. Es beinhaltet auch das Commitment, uns selbst kontinuierlich zu reflektieren und in einem systemischen Selbstverständnis davon auszugehen, dass wir sowohl Teil vom Problem wie auch von der Lösung sind.
Wie setzt ]HUB:itat[ dies um?
]HUB:itat[ Anliegen ]
... möchte als Knotenpunkt ]HUB[ vermitteln und Verbindung stiften.
... liegt in seiner Ausrichtung ein systemisches Selbstverständnis zugrunde - jede Aktion und jede Existenz machen einen Unterschied – im Großen wie im Kleinen - alle betreffend.
... agiert in dem Bewusstsein, dass unser Sein und Handeln beeinflussend auf die Lebensräume aller, auch die von anderen Spezies, wirken.
... bezieht sich sowohl auf die innere (geistige und emotional-seelische) wie auch die äußere (materiell-physische) Lebenswelt des menschlichen Individuums und dessen wesensspezifische Bedürfnisse.
... setzt Impulse für Transformationsgestaltung bezogen auf die Wechselbeziehung zwischen menschlichem Verhalten, etablierten Gewohnheiten und den Lebensräumen, die uns umgeben und die wir gestalten.
... klingt wie eine Utopie, bietet aber konkrete Angebote an, um dieser ein ganzes Stück näher zu kommen.

]HUB:itat[ Glossar ]
▶Sinn
Innerhalb der Initiative ]HUB:itat[ wird der Begriff Sinn synonym für die sinnlich-ästhetische Erfahrung verwendet, wie auch für das Sinnhafte / Sinnerfüllte.
▶Nachhaltigkeit
Um nachhaltige oder regenerative Lösungen zu entwickeln, ist es notwendig, zunächst eine nachhaltige und achtsame Beziehung zu sich selbst zu pflegen.
Dies beinhaltet im Wesentlichen die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung - sich bewusst und selbstbestimmt Abgrenzen und Verbinden, das Unterscheiden eigener Impulse von Fremdimpulsen, ein Selbstverständnis für die eigenen Bedürfnisse, das Übernehmen von Eigenverantwortung wie auch die Ausbildung eines lösungsorientierten Mindsets.
Nachhaltigkeit stellt für uns eine Kompetenz dar, welche durch Routinen und Prägung zur Kultur werden kann.
▶Lebensraum
... Schutzraum vor Gefahren
... ausreichend Zugang zu Existenz sichernden Ressourcen (Nahrungs- und Trinkwasservorkommen)
... saubere Luft
... Raum für Regeneration
... Raum der Fürsorge
... Raum, in dem ich Anregung für körperliche, emotionale und geistige Entwicklung erfahre
... Raum, in dem ich mich in Beziehung und Verbundenheit mit anderen erfahre
Wohnraum, Beziehungsraum, Lern- und Bildungsraum, Entwicklungsraum, Teilhaberaum, Wirksamkeitsraum - dies alles sind mögliche Aspekte von Lebensraum nach dem Verständnis von ]HUB:itat[.
▶BAZPIVS-Prinzip
Beziehung + Aufgabe + Zutrauen + Partizipation + Identifikation + Verantwortung =
Sinn
Innerhalb eines Beziehungsraum formuliert sich eine Aufgabe. Sowohl in der Beziehung zu mir, wie auch mit meiner Umwelt, kann ich ein Gefühl von Zutrauen erfahren und an der Lösung der Aufgabe partizipieren. Die Einbettung der Aufgabe in diese Umgebung ermöglicht mir, mich mit dieser zu identifizieren und Verantwortung für deren Lösung zu übernehmen. Diese Erfahrung erfüllt mich mit dem Eindruck, bei etwas Sinnvollem beteiligt gewesen zu sein.
▶habitat / habitus / habit
Räume prägen Menschen
Habitat steht synonym für Lebensraum.
Habitus ist ein Verhalten, welches ein Lebensraum in einer Person hervorrufen kann.
Habit ist ein zur Gewohnheit gewordenes Verhalten, welches auf die Eigenschaften eines Lebensraums zurückgeführt werden kann. Diese Gewohnheit kann ihrerseits Ursprung neuer Verhalten und Gewohnheiten werden.
Menschen prägen Räume
Habitat steht synonym für einen Mensch-gemachten Lebensraum.
Habitus steht für (1) das Verhalten, welches diesen Raum mit seinen Eigenschaften hervorgebracht hat und (2) für das Verhalten, welches dieser Mensch-gemachte Raum im Menschen hervorruft.
Habit ist ein zur Gewohnheit gewordenes Verhalten, welches auf die Verhalten zurückzuführen ist, welche (1) durch Eigenschaften des Mensch-gemachten Raums im Menschen hervorgerufen wurden. Diese Gewohnheit kann ihrerseits Ursprung neuer Verhalten und Gewohnheiten werden.
▶hubitat / hubitus / hubit
Hub als Knotenpunkt steht synonym für die Qualität der Verbundenheit. Da dieser Aspekt für uns zu Fragen der Nachhaltigkeit und der Gestaltung von Lebensräumen eine ganz wesentliche Rolle spielt, betonen wir ihn mithilfe des Kunstwortes Hubitat aus Hub und Habitat.
Wir forschen in unseren Angeboten dazu, wie wir Beziehungskultur initiieren und gestalten können, welche beziehungsfördernde Verhalten und Gewohnheiten stiftet - das Gemeinwohl wie das individuelle Wohl im Blick behaltend. Das Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners in Gemeinschaften ist für uns ein spannendes Forschungsfeld, denn sie erfordert von allen Beteiligten gleichermaßen eine innere Auseinandersetzung und Anpassungsfähigkeit.
]HUB:itat[ Quellen ]
▶Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
"Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ist ein globaler Plan zur Förderung nachhaltigen Friedens und Wohlstands und zum Schutz unseres Planeten. Seit 2016 arbeiten alle Länder daran, diese gemeinsame Vision zur Bekämpfung der Armut und Reduzierung von Ungleichheiten in nationale Entwicklungspläne zu überführen. Dabei ist es besonders wichtig, sich den Bedürfnissen und Prioritäten der schwächsten Bevölkerungsgruppen und Länder anzunehmen - denn nur wenn niemand zurückgelassen wird, können die 17 Ziele bis 2030 erreicht werden."
]HUB:itat[ orientiert sich sowohl inhaltlich, wie auch in der Ausgestaltung des Rahmens, an den Sustainable Development Goals (SDGs) - nachfolgende Ziele in besonderer Weise.















